DeutschEnglish

AC/DC-Wandler

Stromversorgungseinheit mit Wechselspannungseingang und Gleichspannungsausgang. Andere gängige Bezeichnungen: Netzteil, Schaltnetzteil, Primärschaltregler, Sekundärschaltregler, getaktete Netzteile, Linearregler, Magnetkonstanter, Speisung, stabilisiertes Netzgerät, geregeltes, ungeregeltes Netzgerät z.B. 230Vac, 50Hz / 5Vdc, 20Amp.

Anschlußtechnik

Beschreibt die elektrischen Anschlüsse der Geräte, z.B. Steckverbinder, etc.

Ausgangsgrößen

Gerätespezifische Angaben, die den elektrischen Ausgang der Geräte charakterisieren.

Ausgangsnennspannung

Nennwert der Ausgangsspannung (Nominalwert) auf den die Geräte eingestellt sind und auf die sich die statische Abgabeleistung bezieht.

Ausgangsnennstrom

Nennwert des Ausgangsstromes (Nominalwert) mit dem ein Gerät unter Einhaltung der Regeldaten belastet werden kann.

Begrenzung Iin

Vermeidung unzulässig hoher Eingangströme. Schutzmaßnahmen: Schmelzsicherungen (langsam). Heißleiter oder Kombination SCR, Triac-Widerstand zur Begrenzung des Einschaltstromstoßes dle/dt.

Begrenzung Io

Elektronische Begrenzung des Ausgangsstromes zum Schutz der Geräte gegen Überlastung. Bei Geräten mit Stromregelung bleibt der Strom bei sinkender Spannung (Überlastfall) konstant. Bei Geräten mit Rücknahmekennlinie nehmen im Überlastfall Strom und Spannung ab.

Begrenzung Tü

Schutz gegen unzulässig hohe Betriebstemperatur.

Begrenzung Vin

Einrichtung zur Begrenzung der Überspannung am Eingang. (passive Elemente)

Begrenzung Vo

Schutz angeschlossener Verbraucher gegen das durch äußere oder innere Einwirkung verursachte Ansteigen der Ausgangsspannung auf einen unzulässigen hohen Wert. Schutzeinrichtungen: Thyristor und/oder Suppressordiode (auch bei Transienten wirksam)

Betriebstemperaturbereich

Temperaturbereich, bei dem die Geräte unter Nennbedingungen arbeiten und die technischen Daten einhalten. (Temp. koeff. berücksichtigen). Unter Temperatur wird die Umgebungstemperatur (Zuluft) verstanden, der die Geräte ausgesetzt sind.

DC/DC-Wandler

Stromversorgungseinheit mit Gleichspannungseingang und Gleichspannungsausgang. Andere gängige Bezeichnungen: Gleichspannungswandler, DC/DC Konverter

Dynamische Regelabweichung

Die Abweichung des Ausgangs-Istwertes (Spannung oder Strom, je nach Messgröße) vom Sollwert, hervorgerufen durch eine dynamische Veränderung der Belastung (Lastsprung dlo/dt) oder der Speisespannung dVin/dt.

Eingangsgrößen

Gerätespezifische Angaben die den elektrischen Eingang der Geräte charakterisieren.

Eingangsnennspannung

Nennwert der Betriebsspannung (Nominalwert) bei dem die Geräte die angegebenen Ausgangsdaten sicher einhalten.

Eingangsspannungsbereich

Toleranzbereich zwischen der höchsten und niedrigsten Betriebseingangsspannung. Die angegebenen Ausgangsdaten werden dabei sicher eingehalten.

Funkentstörung

Maßnahme zur Herabsetzung der von den Geräten erzeugten, elektromagnetischen Störungen. Die Ausbreitung erfolgt über Leitungen und Felder (Störstrahlung)

Isolationstrennung

Sichere elektrische Trennung zwischen Stromkreisen. Elektrische Prüfung erfolgt durch Anlegen der Prüfspannungen. Einzelheiten im Katalog "Technische Daten".

Kühlung (Entwärmung)

Abführung der Verlustleistungswärme an die Umwelt. Geräte, die zur Entwärmung ohne Lüfter auskommen, arbeiten unter natürlicher, freier Konvektion, im Katalog einfach mit "Konvektion" bezeichnet. Geräte mit Lüfterbetrieb sind gesondert ausgewiesen.

Lagertemperaturbereich

Umgebungstemperaturbereich der gelagerten Geräte.

Leistungsminderung

Temperaturerhöhung innerhalb eines spezifizierten Geltungsbereiches. z.B.: 2,5% /K; von 50 Grad bis 70 Grad. Pa = 100 Watt von 0 bis 50 Grad verfügbar. Leistungsabnahme = 100 Watt x (2,5/100) x (70-50) = 50 Watt. Verfügbare Leistung bei 70 Grad: 100-50 = 50 Watt.

Luft- und Kriechstrecken

Die durch den Geräteaufbau (Platine etc.) bestimmte Sicherstellung der Isolationstrennung und Spannungsfestigkeit durch Einhaltung von spannungsabhängigen Sicherheitsabständen. z.B. nach VDE 0805, VDE 0806, EN 60950.

Netzausfallüberbrückung

Haltezeit der Ausgangsspannung nach erfolgtem Netzausfall. Randbedingungen: Ausgangsnennleistung Panom, Wert der Eingangsspannung vor dem Netzausfall, auf den sich die Haltezeit bezieht. Während dieser Zeit werden die Toleranzbereiche der Ausgänge nicht verlassen.

Netzfrequenz

Bei AC/DC Wandlern die Frequenz der angelegten Eingangswechselspannung. Frequenzbereich gibt den oberen und unteren Grenzwert an, bei dem die Ausgangsdaten sicher eingehalten werden.

Powerfactor

Verhältnis von aufgenommener Wirkleistung zu Scheinleistung. Spezialfall: Strom und Spannnung sind Sinusförmig, cos (Phi)

Pulsfrequenz

Frequenz mit der die Pulsbelastung wiederholt wird.

Regelzeit

Zeit, die nach einem definierten Lastsprung vergeht, bis die Ausgangsspannung wieder im Toleranzband ist. Während dieser Zeit wird das statische Toleranzband in der Regel überschritten (siehe Einbruch, überschwingen). Bei Geräten mit Stromregelung wird zusätzlich die Regelgröße Strom betrachtet. Eine dynamische Änderung der Eingangsspannung kann ebenfalls die Angabe einer Regelzeit bei definiertem Spannungssprung und gegebenen Lastverhältnissen erforderlich machen.

Spannungseinbruch

Reaktion auf einen Lastsprung von kleinen Werten auf große, z.B. von 10% lanom auf 100% (Belastung)

Störspannung

Eine der Gleichspannung überlagerte, unerwünschte Wechselspannungskomponente. Bei getakteten Netzteilen und Wandlern erkennt man auf der Ausgangsspannung eine mit der Schaltfrequenz abgebildete Welligkeit (Sägezahn, Dreieck, o.ä.). Zusätzlich treten Spannungsspitzen auf, die von steilen Schaltflanken ausgehen und auf parasitärem Wege vom Geräteinneren (bzw. Störzentrum aus) an den Ausgang gelangen. Die gemessenen Amplitudenwerte sind frequenzabhängig (Mhz-Bereich).

Stromsteilheit

Änderungsgeschwindigkeit des Lastsprunges dlo/dt. Ohne diese Angabe sind die Messwerte für Spannungseinbruch, Überschwingen und Regelzeit nicht reproduzierbar.

Tastverhältnis

Verhältnis der Dauer zweier Belastungspegel z.B. t (100% Last) / t (10% Last), z.B. 1 : 1

Temperaturkoeffizient

Prozentuale Änderung der Ausgangspannung pro Grad Umgebungstemperaturänderung, gemessen unter konstanten Eingangspannungs- und Lastbedingungen. Sinngemäß auch für die Regelgröße Strom (falls gegeben) zutreffend.

Überschwingen

Reaktion auf einen Lastsprung von großen Werten auf kleine, z.B. von 100%lanom auf10% (Entlastung)

Wirkungsgrad

Verhältnis von Ausgangs- zu Eingangswirkleistung Padc/Pe(Wirk) Geräte mit Niederspannungsausgang haben einen kleineren Wirkungsgrad als solche mit höheren Spannungen.